17.09.2018

Anerkennung -
Neues Stadtquartier Friedrich Heinrich in Kamp-Lintfort

Beim Städtebaulichen Wettbewerb für das „Stadtquartier Friedrich Heinrich“ in Kamp-Lintfort erhält unser Team für Stadtplanung eine Anerkennung. Entwurfserläuterung: Die städtebauliche Gesamtidee beruht auf einer kompakten Arrondierung von Baukörpern. Entlang der Bestandsgebäude an der Friedrich-Heinrich-Allee reagiert der Entwurf mit einer geschlossenen [...]

Beim Städtebaulichen Wettbewerb für das „Stadtquartier Friedrich Heinrich“ in Kamp-Lintfort erhält unser Team für Stadtplanung eine Anerkennung.

Entwurfserläuterung:
Die städtebauliche Gesamtidee beruht auf einer kompakten Arrondierung von Baukörpern. Entlang der Bestandsgebäude an der Friedrich-Heinrich-Allee reagiert der Entwurf mit einer geschlossenen Bauweise und verleiht der Allee einen städtischen Charakter. Zum Park hin öffnet sich die Baustruktur und nutzt die freiräumlichen Potentiale. Zusammen mit den Sondernutzungen in den Bestandsgebäuden entsteht ein flächensparender neuer Stadtteil mit vielfältigen Wohntypologien - die „Zechenquartiere“ (ZQ).

Die Quartiere werden westseitig durch größere Gebäudestrukturen gefasst, die auf die vorhandenen Bestandsgebäude mit teils hohen Gebäudetiefen reagieren. In dieser Zone entlang der Friedrich-Heinrich-Allee befinden sich neben diesen Bestandsgebäuden auch neue Geschosswohnungsbauten, das Hotel sowie die Mobilitätszentren. Geschützt von diesem 4-geschossigen Rückgrat bietet der Innenbereich Raum für eine attraktive Reihenhausbebauung. Zum Park hin bilden Punkthäuser mit 4-5 Geschossen eine durchlässige aber prägnante Kante.
Zur räumlichen Fassung und der Belebung des Quartierplatzes (Gartenschaugelände) werden in den Erdgeschosszonen Nutzungen vorgeschlagen, die den öffentlichen Raum bespielen, hier würden sich z.B. Gastronomien oder kleinere Ladengeschäfte anbieten. Hier wäre auch Raum für besondere Wohnformen. Der über 70 Meter hohe ehemalige Förderturm auf dem Quartiersplatz prägt weithin die Silhouette des neuen Stadtteils und erhält über zwei 7-Geschossige Hochpunkte am Zechenpark einen geeigneten Rahmen.

Eine effektive Erschließung für den motorisierten Individualverkehr reduziert sich auf die von den drei Zufahrten ausgehenden Ringe. Die Erschließungsstraßen, an denen sich auch Besucherstellplätze für die Wohngebäude befinden, werden durch befahrbare Wohnwege ergänzt. An den beiden Zufahrten von der Friedrich-Heinrich-Allee ist jeweils eine Quartiersgarage vorgesehen. Diese bieten auf einer sehr kompakten Fläche eine hohe Zahl an Stellplätzen für den Geschosswohnungsbau und die geplanten Sondernutzungen im Umfeld. Mit diesem Konzept kann flexibel auf künftige Mobilitätsansprüche reagiert und der Flächenverbrauch für den MIV wesentlich reduziert werden. Jede Wohnung ist in unter 200 Metern von der Quartiersgarage aus erreichbar. Zum Be- und Entladen kann jedes Gebäude auch mit dem PKW bzw. LKW erreicht werden.

Ergänzt wird das Mobilitätsangebot durch Radverleih, Carsharing und Elektrofahrzeugstationen im Erdgeschoss der Quartiersgaragen. Für alle Reihenhäuser stehen Stellplätze auf dem eigenen Grundstück in Form von Carports und Garagen zur Verfügung. Für das südlichste Teilquartier wird außerdem eine ausreichende Anzahl an Stellplätzen auf einem oberirdischen Parkplatz sowie auf den jeweiligen Grundstücken (großzügige Vorbereiche an der Straße) der Wohnungsbauten angeboten.

Auf Höhe des Quartiersplatzes dient der öffentliche Raum entlang der Friedrich-Heinrich-Allee der Begegnung und Kommunikation. Dieser ist durchgehend befestigt und multifunktional nutzbar, er stellt auch die Bestandsgebäude frei und erhöht die Durchlässigkeit. Nördlich und Südlich dieser Promenade tritt die neue Bebauung näher an den Straßenraum heran und fasst diesen besonderen Ort ein. Die Wohnbebauungen entlang der Allee erhalten einen grünen Vorbereich zum Gehweg und ermöglichen über eine Hochparterre auch eine Wohnnutzung im Erdgeschoss.
Das öffentliche Grün des Parks verzahnt sich mit den gemeinschaftlichen und privaten Freiflächen der Neubebauung. Die Situierung der Baukörper ermöglicht vielfältige Sichtbeziehungen in den Zechenpark - auch von Wohnungen und öffentlichen Räumen die im Quartiersinneren liegen.

Mit einem breiten Angebot an Geschosswohnungsbauten und Reihenhäusern entsteht in Kombination mit den geplanten Sondernutzungen ein urbaner Lebensraum in unmittelbarer Nähe zum Zechenpark. Durch das modulare Erschließungssystem und die Durchmischung innerhalb der einzelnen Teil-Quartiere kann eine sukzessive Entwicklung sichergestellt werden, die von Anfang an den prägenden Charakter der Zechenquartiere sichert.

 

13.09.2018

Ankauf - Erweiterung
Justizzentrum Osnabrück

Beim Realisierungswettbewerb zur Erweiterung des Justizzentrums in Osnabrück gab es einen Ankauf für unser Büro.

Protokoll des Preisgerichts:
Die Verfasser erschließen das Justizzentrum an der vorgesehenen Stelle zwischen Alt- und Neubau. Im Erdgeschoss wird durch eine großzügige Verglasung von der Straße aus der Ausblick in die dahinter liegende Halle eröffnet. Der Zwischenbau präsentiert sich durch eine massive Wand, die gestalterisch sehr willkürlich in den Altbau einschneidet und auch als geschlossene Wand nicht nachvollziehbar ist. Die hinter dem Eingang liegende Halle ist von ihrer Ausprägung, von der Öffnung zum Innenhof und der Erschließung funktional und erzeugt zudem eine gute Übersichtlichkeit für Besucher. Auch die weitere Erschließung ist übersichtlich wenngleich die einseitige Erschließung zu erhöhten Verkehrsflächen führt. Das vergleichsweise hohe Bauvolumen ergibt sich möglicherweise durch die überdimensionierten Archivflächen im Untergeschoß. Die publikumsintensiven Bereiche der Grundbuchabteilung liegen gut angebunden an der zentralen Erschließungshalle. Die JVA wird in einem Geschoss in einer winkelförmigen Anordnung vorgesehen. Die Eingeschossigkeit der JVA wird prinzipiell positiv beurteilt, allerdings ist die Lage des Aufsichtsraums verbesserungswürdig. Die Fassade des Neubaus ist ohne besonderen Anspruch. Die horizontal gegliederte Fassadengestaltung auf die JVA zu übertragen, führt nicht zu einem vollständig überzeugenden Beitrag.

12.09.2018

Spitzenplatz im competitionline-Ranking
für unser Stadtplanungs-Team!

Unser Büro gehört zu den Top 10 Büros in der Kategorie Stadtplaner.
Wie jedes Jahr ermittelte competitionline die in Wettbewerben erfolgreichsten deutschsprachigen Büros.
Das Ranking wird ab Ende September auf dem Wettbewerbsportal competitionline.com veröffentlicht.

Wir freuen uns über die Auszeichnung und sind schon gespannt auf die Platzierung.
Herzlichen Glückwunsch Moni, Vincent, Martin und Marcus.

Bild rechts: 3. Platz Wettbewerb Gestalterische Aufwertung des Ortszentrums von Egglfing am Inn

10.09.2018

Fortschritte beim Neubau vom NVZ in Nördlingen

Auf dem ehemaligen BayWa-Gelände in der Adamstraße entstehen ein Nahversorgungs-Zentrum (NVZ) und ein Hotel.
Unser Projekt für den Auftraggeber der TBB Ten Brinke-Projektenwicklungs-GmbH aus Regensburg nimmt langsam Form an.


27.07.2018

Grundsteinlegung an der OTH Regensburg für den neuen Verwaltungsbau

Am Freitag den 27.07.2018 fand die feierliche Grundsteinlegung des von unserem Büro betreuten 18 Mio. teueren Neubaus am Campus der OTH Regensburg statt. Die Fertigstellung des Verwaltungsbaus ist für das Jahr 2021 geplant.
Bild rechts: Kanzler der OTH Endres (1.v.l.), 
Präsident der OTH Baier (2.v.l.),
Baudirektorin StBA Zirra und Vertretern der Politik auf Stadt- und Landesebene

18.07.2018

ArchiCAD 22 - info-Veranstaltung in Regensburg

20 unserer Kolleginnen und Kollegen nahmen an der Graphisoftveranstaltung „Sonderschichten“ teil. Stephanie Eigner war die 800. Teilnehmerin und erhielt ein Präsent vom Veranstalter.
Bild: Dömges-Mitarbeiterin Stephanie Eigner bei der Übergabe

18.07.2018

Dömges AG mit 15 Mitarbeitern beim REWAG Firmenlauf dabei!

Auch in diesem Jahr war unser Büro wieder zahlreich vertreten beim REWAG-Firmenlauf im Regensburger Stadtosten.
Als beste Läuferin unter den Kolleginnen und Kollegen platzierte sich bei den Frauen, wie schon 2017, Maria Eigenstetter auf Platz 51 über 6,8 km.

Bild rechts; v.l.n.r: Maria Eigenstetter, Fabian Protze, Verena Johnson, Martina Stubenhofer, Elena Samkowski, Stephanie Eigner, Dominik Kronschnabl, Helmut Obermeyer, Alexander Krell, Volker Kirsch, Sonja Eder, Astrid Metz, Marian Prifling, Romy Stahlmann und nicht im Bild, Monika Deschl

12.07.2018

3. Preis Gestalterische Aufwertung des Ortszentrums von Egglfing am Inn

Bei der Gestalterische Aufwertung des Ortszentrums von Egglfing am Inn in Bad Füssing ging ein dritter Preis an unser Büro.

„Vorhandenes erlebbar gestalten“
Aufwertung des Ortszentrums Egglfing am Inn

Städtebauliche Konzeption
Ziel des Entwurfes ist die Stärkung und zukunftsfähige Weiterentwicklung der vorhandenen Hofstrukturen. Entlang der Oberen Inntalstraße bilden sich eine Ostseite mit Höfen und eine Westseite mit Wohngebäuden. Beide Seiten weisen einen eigenständigen dörflichen Charakter auf. Während Hofanlagen bis an den Straßenraum heranrücken können, wird für die gegenüberliegende Wohnbebauung ein Abstand zur Straße eingehalten, um eine grüne Vorzone auszubilden. Für die durch neue Nutzungen weiter zu entwickelnden Höfe sollten ausreichend dimensionierte Bauräume vorgesehen werden, die sich um einen zentralen Innenbereich orientieren. Über den östlich der Höfe gelegenen Freiraum können diese über einen rückwärtigen Weg - abseits der Straße - entlang des geöffneten und renaturierten Bachlaufs miteinander verbunden werden.

Neugestaltung der Ortsmitte
Die bestehenden Potentiale in der Ortsmitte werden stärker herausgearbeitet und der heterogene Raum mit einer einheitlichen, reduzierten Oberfläche zusammengefasst. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Reduzierung der Barrierewirkung der Ortsdurchfahrt gelegt. Innerhalb der neuen Ortsmitte bilden sich mit dem Marktplatz (repräsentativ), dem Baumdach über dem Freisitz (dörflich) und der Bürgerwiese (ländlich) unterschiedlichen Nutzungsschwerpunkte heraus. Das Egglfinger Haus am Marktplatz - an den auch der Brunnen versetzt wird - rückt in die Flucht der Ortsdurchfahrt und ist somit gut auffindbar. Die städtebauliche Situierung trägt auch zur Verkehrsberuhigung bei. Das Erdgeschoss erhält mit einem Dorfladen mit Touristeninformation eine öffentlichkeitswirksame Nutzung. Das Obergeschoss ist flexibel, kann z.B. Bücherei und Gemeinschaftsräume aufnehmen. Die Freisitzfläche unter dem prägenden Baumdach der Bestandsbäume wird durch eine Reduzierung der Einbauten in seiner Nutzung gestärkt. Südlich der Kirche bietet die Bürgerwiese Raum für Aktivitäten der Dorfgemeinschaft. Die sich beidseits der Alten Inntalstraße befindlichen Hofgebäude werden freigestellt. Der leerstehende Stadl an der Oberen Inntalstraße erhält mit dem Museum für Landwirtschaft eine touristische Nutzung. Die Scheune am Landgasthof kann zur Kulturscheune umgenutzt werden und Raum für größere private sowie öffentliche Veranstaltungen bieten.

Materialkonzept und Entwässerung
Die Platz- und Gehwegbereiche werden in gesägtem Granit barrierefrei ausgeführt. Großformatige Gredplatten markieren die Hauseingänge am Platz. Die Fahrbahn der Oberen Inntalstraße wird im Bereich der Ortsmitte in dazu farblich abgestimmten Ortbeton mit Besenstrich gestaltet. Ein Flachbord und eine Zwei-Zeiler-Rinne in Granit fassen die Fahrbahnführung ein. Die Markierung der Stellplätze entlang der Straße erfolgt mit einem Betonzeiler, rückwärtige Stellplätze werden durch Einzelsteine markiert. Die Entwässerung erfolgt in der Oberen Inntalstraße über seitliche Rinnen. Die Entwässerungsrichtung folgt der bestehenden Topografie.

Beleuchtungskonzept
Im Ortskern finden Mastaufsatzleuchten Verwendung. Die Anordnung erfolgt in „Tor-Formation“ sowie vor den Gebäuden. Eine zu starke Betonung der Fahrbahnführung sollte vermieden werden. Für die Beleuchtung des Fußgängerüberwegs werden niedrige Leuchtpoller vorgesehen. Die Bäume vor der Feuerwehr sowie das Baumdach werden durch Spots im Boden beleuchtet. Im weiteren Verlauf der Ortsdurchfahrt stellen einseitig angeordnete Kofferleuchten eine effiziente Beleuchtung sicher.

Haltestellen und Parkierung
Die Bushaltepunkte werden in Teilen neu geordnet. Die Haltestelle für die südliche Fahrtrichtung befindet sich zukünftig direkt am Egglfinger Haus. Die Haltestelle für die Gegenrichtung ist nun nördlich am Landwirtschaftsmuseum. Für die bestehende Haltestelle an der Pichlerstraße ist neben dem Ausbau zusätzlich eine Überdachung am Gebäude vorgesehen. Die Lage aller Haltestellen ermöglicht auch eine Ausführung mit Systembord. Die Stellplätze im Bereich der Ortsmitte werden in Gruppen dezentral angeordnet. Gegenüber dem Bestand können zwei zusätzliche Stellplätze entstehen. An der Kulturscheune kann optional ein (privater) Parkplatz vorgesehen werden, der auch durch den Landgasthof nutzbar ist.

Juryurteil
Die Wettbewerbsarbeit schlägt im städtebaulichen Bearbeitungsteil im Osten der Kreisstraße eine Weiterentwicklung der Hofstrukturen mit einer behutsamen baulichen Ergänzung vor.
Die Anbindung dieser für Tourismus und Wohnen genutzten Gebäude hin zu einer landschaftlichen aufgewerteten Bachzone wird sehr positiv beurteilt. Die Vorgärten im Westen der Kreisstraße sollen als übergeordnete Idee aufgewertet und gestärkt werden.

Das Sparkassengebäude (ehemaliges Gemeinde- und Schulhaus) soll durch ein in Kubatur und Ort ähnliches Gebäude ersetzt werden, was stadträumlich nicht ganz verständlich ist, zumal die vorgeschlagenen Nutzungen auch im Bestand unterzubringen gewesen wären. Der Erhalt des Biergartens wird begrüßt, die Verschiebung des Brunnens an einen Ort, an dem er besser zur Geltung kommt ist verständlich. Die Platzflächen westlich der Kreisstraße sind jedoch nicht an jeder Stelle bis zu Ende gedacht. Durch den Abbruch des
Schweikl-Anwesens kann vor der Kirche ein grüner Platz entstehen, was grundsätzlich einen Ansatz darstellt. Die räumliche Fassung durch eine Pergolaanlage ist gut gelöst. Die angebotene Rampenanlage und die Sitzstufen vor der Friedhofsmauer erscheinen hingegen zu wenig dörflich. Der Teilabbruch der Gasthofnebengebäude, die mit einer Öffnung des Hofes einhergehen, werden positiv beurteilt. Die im Alltag für Parken genutzte Fläche kann bei Veranstaltungen multifunktional genutzt werden. Die Idee, den Stadel als Kulturscheune zu nutzen, erscheint im Hinblick auf die Stärkung der Gasthofnutzung sehr sinnvoll.

Die vorgeschlagenen Beläge Asphalt und Beton für die Fahrbahn der Kreisstraße und Granitpflaster für die restlichen Bereiche sind nachvollziehbar jedoch könnte im Bereich der Kreisstraße noch etwas mehr Grünflächen vorgesehen werden. Die Bushaltestellen sind sinnvoller Weise durchgehend mit einem Kasseler Bord gelöst.

12.07.2018

1. Preis Wettbewerb Neubau Wohnanlage für Studierende in Würzburg

Beim nichtoffenen Realisierungswettbewerb„Neubau einer Wohnanlage für Studierende am Ferdinandeum in Würzburg“ gewinnt die Dömges AG einen von zwei ersten Preisen.

Grundstück
Das Wettbewerbsgrundstück liegt im Stadtteil Frauenland direkt außerhalb des Stadtrings Süd und somit in direkter Nähe zur Innenstand und dem am Rande des neu entstandenen Würzburger Universitätsgelände im Hubland. Es wird derzeit geprägt durch die vorhandene Wohnbebauung des Ferdinandeum, bestehend aus unterschiedlich hohen Bauvolumen und Bautypologien. Die einzelnen Baukörper werden auf unterschiedliche Weise intern erschlossen  (Mittelgangerschließung, zentrale Erschließung und einbündige Erschließung). Durch die versetzten Baukörper werden vor allem  im Freibereich unterschiedlich qualitative Freiräume generiert. Das Gesamtgelände fällt zum Norden hin ab und weist an den Rändern einen Bestand von Bäumen auf. 

Städtebau
Für den Neubau wird daher vorgeschlagen, das Prinzip der unterschiedlichen Baukörper mit seinen unterschiedlichen Erschließungen zu adaptieren und das Gesamtareal an seinen Rändern angemessen zu fassen und zu schließen, ohne die Bestandsbebauung anzutasten und gleichzeitig die gegenwärtige Schallimmisionsbelastung der Zeppelinstraße zu lösen. Es positioniert sich daher ein Bauvolumen, welches auf die städtebauliche Kante der Zeppelinstraße reagiert und dadurch innerhalb eine ruhige Freiraumflächennutzung des Geländes ermöglicht.
Zwei differenzierte 4-geschossige Baukörper, die über die Erdgeschosszone miteinander verbunden und zusammengefügt werden, platzieren sich entlang der Straße. Das Punktgebäude zur Schlörstraße hält Abstand zur Grundstückgrenze und orientiert sich zum einem an dem 7-geschossigen Bestandsbau  und der gegenüberliegenden Nachbarbebauung. Der zweite Körper dagegen platziert sich als L-Winkel im Grundstück und hält Abstand im Westen zu den Bestandsbäumen. Durch das Zusammenfügen der Baukörper über die Erdgeschosszone entsteht städtebaulich ein klare Kante und schafft gleichzeitig eine Durchlässigkeit. Zur Betonung der Eingangserschließung wurde das Bauvolumen an der Ecke zur Zeppelinstraße und Schlörstraße im Erdgeschoss zurückgesetzt ausgeschnitten. Die überdachte Eingangssituation schafft eine markante Vorzone. Darüber hinaus entfaltet die eingeschossige und transparente Verbindung zum einen die Hauptadresse für das Studentenwohnheim und übernimmt als zentrale Verteilungszone das kommunikative Zentrum der Wohnanlage, mit all seinen Gemeinschaftsfunktionen. Die Baukörper selbst funktionieren in den Obergeschossen komplett autark.

Innere Struktur
Die zwei Gemeinschaftsräume inkl. einer großzügigen Küche mit Essplatz und der Waschlounge sind in direkter Verbindung zum Haupteingang  der beiden Wohngebäude untergebracht. Fahrrad- und Abstellräume befinden sich  in unmittelbarer Nähe und erhalten zusätzlich eine Verbindung nach außen. Die Appartments selbst sind klar und einfach strukturiert. Im Gebäude werden die Wohneinheiten über eine Mittelgangerschließung erschlossen.  Vom Vorraum wird die kompakte Sanitärzelle erschlossen, die Küchenzeile ist ebenfalls dem Individualraum vorgelagert. Der Individualraum selbst lässt Freiheiten für den Bewohner offen und orientiert sich entweder nach Osten oder nach Westen. An den Enden des Gebäudes entstehen 3er- und 4-er Wohngruppen.  Im L-Winkel wird  eine zweite Wohntypologie angeboten. Aufgrund der erhöhten Schallimmsionsbelastung zur Zeppelinstraße und der dadurch gleichzeitig entstandenen Nordorientierung , wird die Grundrissstruktur der betroffenen Wohneinheiten anders ausformuliert. Die breiteren Einheiten werden über einen Laubengang erschlossen. Die Küchen orientieren sich nach Süden und erhalten somit eine Belichtung über die Flure. Die Sanitärzelle befindet sich zwischen Küche und Individualraum. Es entstehen Appartments, die sowohl nach Norden und Süden ausgerichtet sind. Die Enden des Gebäudes werden durch Wohngruppen besetzt. Rollstuhlgerechte Appartments werden in beiden Baukörpern immer in unmittelbarer Nähe des Aufzugs verortet. 

Freiflächen
Ein Großteil der Bestandsbäume bleibt erhalten. Die Ersatzpflanzungen werden im Innenbereich des Quartiers nachgewiesen. Durch die städtebauliche Geometrie entstehen ruhige und attraktive Freiräume für Aufenthalt, Freizeit und Sport. Des Weiteren werden gemeinschaftlich genutzte Freiflächen für den Neubau und die Bestandsgebäude generiert.

Fassade und Konstruktion
Die Fassaden der Gebäude sind so konzipiert, dass horizontale Deckenbänder jedes Geschoss in der ersten Ebene charakterisieren. Die zweite Fassadenebene spiegelt immer zwei Wohneinheiten wider. Neben der nach außen hin ablesbaren Tragstruktur des Gebäudes, gibt es zusätlich drei unterschiedliche Fassadenausformulierungen. Transparente, offene Flächen mit dem Bezug nach Außen werden vor allem im Bereich der Gemeinschaftsflächen vorgesehen. Erschließungs-, Fahrrad- und Abstellflächen, werden zum einem lichtdurchlässig aber mit einer vorgehängten gelochten Metallfassade somit blickundurchlässig gestaltet. Schiebeelemente im Bereich der Laubengänge ermöglichen ein flexibles Gestaltungsbild zur Zeppelinstraße. Im Bereich der Wohneinheiten und massiv geschlossenen Räumen wird die Metallfassade als ein fester Bestandteil der Fassadengestaltung eingesetzt.

Gesamtstruktur und Bauabschnitte
Das städtebauliche Konzept im Ideenteil adapiert wie im Realisierungsteil das Konzept der unterschiedlichen Typologien.  Ein Gebäudekomplex im Norden, dient als Abschluss des Grundstückes, ein weiterer Baukörper fügt sich in die Zone der Bestandsstruktur ein. Beide Baukörper funktionieren hierbei getrennt voneinander.
Die Realisierbarkeit von 300 Wohnplätzen scheint nach Überprüfung im Hinblick auf maßvollen Städtebau und Freiraumgestaltung als nicht erstrebenswert. Daher werden auch hier zwei 4-geschossige Baukörper vorgeschlagen, welche sich im Umfeld und in der bestehenden Wohnanlage angemessen einfügen. Es entstehen für die Gesamtanlage insgesamt 152 neue Wohnplätze.
Die notwendigen PKW-Stellplätze werden während des Baus des Realisierungsteils im nördlichen Bereich des Grundstückes nachgewiesen. Die Bestandsparkplätze zur Zeppelinstraße bleiben weiterhin bestehen. Der Ideenteil wird in zwei Bauphasen unterteilt. Im ersten Bauabschnitt wird das Punktgebäude inkl. dem ersten Abschnitt der Tiefgarage realisiert. Stellplätze können in dieser Zeit weiterhin auf der Grünfläche genutzt werden. Im zweiten Bauabschnitt wird des L-Gebäude realisiert und der vordere Teil der Tiefgarage.

11.07.2018

Spatenstich für Wohnungsbau in Regenstauf

An der Diesenbacher Straße in Regenstauf entstehen 38 Wohnungen im geförderten Wohnungsbau. Die Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen werden über Laubengänge erschlossen.
Wichtig ist uns, dass ein neues Wohnquartier entsteht, das eine hohe Aufenthaltsqualität der Freiräume im Inneren bietet, geschützte private Freiflächen erhält und gleichzeitig die Raumkante zur Schwandorfer Straße schließt.
Innerörtliches Wohnen mit gleichzeitig hoher Freiraumqualität schafft eine große Identifikation der Bewohner mit ihrem Wohnumfeld und zufriedene und gut versorgte Mieter trotz schmalen Geldbeutels. Wohnen ist ein Grundbedürfnis und damit in Teilen auch öffentliche Aufgabe.
Und wir möchten diesem Anspruch mit guter Architektur und Freiraumgestaltung gerecht werden.

Bild oben v.l.n.r.:
Hr. Kotschate/stellvertr.Leiter Bauamt, Fraktionsvors. des Gemeinderates, Hr. Wittl/Wittl Bau, Hr. Ahles/Regierung Oberpfalz, Thomas Eckert/Dömges Architekten AG, Bgm. Böhringer, Architekt Christoph Thaller/Dömges Architekten AG, stellvertr. Bgm. Dechant

 

21.06.2018

Richtfest für die Forensische Psychiatrie - Haus M am Europakanal

Am 21.06.2018 feierte die Erlanger Klinikleitung mit den Bauarbeitern sowie Bezirks-, Stadt- und Kreisräten das Richtfest des Neubaus Haus M der Forensischen Psychiatrie. Die Fertigstellung für das von der Dömges Architekten AG geplante Gebäude ist Ende 2019, Anfang 2020 werden dann die Patienten in das 72-Betten-Haus einziehen können.

12.06.2018

Richtfest für neues Infozentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing

Mit dem NAWAREUM am Technologie- und Förderzentrum in Straubing lässt der Freistaat Bayern auf rund 2.450 Quadratmeter Fläche ein modernes Informations-, Lern- und Beratungszentrum errichten. Am 11. Juni wurde das Richtfest, für das von uns geplante Technologie- und Förderzentrum gefeiert. Unter den Gastrednern war unter anderem Bayerns Bauministerin Ilse Aigner und Staatssekretär Josef Zellmeier.

Bild unten: Bayerns Bauministerin Ilse Aigner

01.06.2018

Spatenstich für das NVZ in Nördlingen

Auf dem ehemaligen BayWa-Gelände in der Adamstraße entstehen ein Nahversorgungs-Zentrum (NVZ) und ein Hotel. Unser Projekt für den Auftraggeber der TBB Ten Brinke-Projektenwicklungs-GmbH aus Regensburg startet mit dem Bau.

Die Ankermieter stehen bereits fest: Voraussichtlich im Sommer 2019 nehmen ein ibis Styles Hotel, Edeka mit einem Lebensmittel-Vollsortimenter und einem Getränkemarkt sowie verschiedene Geschäfte und Gastronomie-Einheiten ihren Betrieb auf.

Am 23.05.2018 war der offizielle Spatenstich für das künftige Nahversorgungszentrum und Hotel in Nördlingen.

Bild von links:
Stadtbaumeister Hans-Georg Sigel, Heiko Schröppel von der Ten Brinke-Projektentwicklungs-GmbH, Oberbürgermeister der Stadt Herrmann Faul, Vertreter der Ankermieter Edeka und AccorHotels und Dömges Vorstand Eric Frisch

25.05.2018

ArchitekTouren 2018

Am Wochenende vom 23.06. bis 24.06. öffnen die ArchitekTouren Türen, die sonst verschlossen sind. „Die Besichtigungstermine am letzten Juni-Wochenende haben sich längst zur Attraktion für Architekturinteressierte entwickelt. Sie bieten eine einmalige Gelegenheit, mit Architekten sowie mit Bauherren und Nutzern vor Ort ins Gespräch zu kommen.“ Christine Degenhart, Präsidentin der Bayerischen Architektenkammer

Wir sind unter anderem mit unseren drei Projekten „Neubau Dreifachsporthalle Altdorf“, „IQ Wohnquartiere - Neubau von 53 Wohnungen“ und „Wohnen mit Nachbarn, Regensburg Burgweinting", bei der diesjährigen Veranstaltung dabei.


Hier geht's zu den Projekten auf der Seite der ArchitekTouren:
» Neubau Dreifachsporthalle Altdorf
» IQ Wohnquartiere Regensburg
» Wohnen mit Nachbarn Regensburg
 

18.05.2018

Grundsteinlegung in Triesdorf

Die Landwirtschaftlichen Lehranstalten in Triesdorf wachsen weiter mit dem nächsten Bauabschnitt. Am 18.05.2018 hat Bezirkstagspräsident Richard Bartsch (Bild: Mitte) den Grundstein für das Forum und die Lehrhalle Ost gelegt. Mit der Grundsteinlegung ist die Realisierung des Fachzentrums für Energie und Landtechnik in der Landmaschinenschule Triesdorf wieder um ein gutes Stück näher gerückt! Bis Ende diesen Jahres soll der zweite Bauabschnitt des von unserem Büro betreuten Projektes fertiggestellt sein.

19.03.2018

Startschuss für die Berufschule I

Am Montag 19.03.2018 war Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt auf dem Schulcampus in Deggendorf. Die Arbeiten haben begonnen.
Es waren zahlreiche Ehrengäste anwesend, darunter Landrat Christian Bernreiter, Staatssekretär Bernd Sibler, Oberbürgermeister Dr. Christian Moser, Regierungsvizepräsident Dr. Helmut Graf, Bezirksrätin Margret Tuchen.


Bild unten (v. l.): FW-Fraktionsvorsitzender Reinhard Leuschner, Regierungsvizepräsident Dr. Helmut Graf, Architekt Christian Illner, Sachgebietsleiter Rudolf Hahn, Vizelandrat Roman Fischer, Schulleiter Ernst Ziegler, Staatssekretär Bernd Sibler, Landrat Christian Bernreiter, Oberbürgermeister Dr. Christian Moser, Architekt Thomas Eckert und MdB a. D. Barthl Kalb

15.03.2018

Grundsteinlegung in der Spitalstadt Eichstätt für den Neubau eines Vier-Sterne-Hotels und Wohnungen

11,8 Mio. Euro investiert Bauherr und Bauunternehmer Martin Meier in den Neubau des Hotels mit 90 Zimmern mit dem angegliederten Wohnungsbau.
Am Donnerstag war die Grundsteinlegung. Die Fertigstellung ist für Mitte 2020 geplant.

Bild unten: Vorstandsvorsitzender Thomas Eckert bei seiner Rede zur Grundsteinlegung

23.02.2018

Feierliche Einweihung der Energiehalle für die Landwirtschaftliche Lehranstalten Triesdorf

Der Bau der Halle für Energie und Landtechnik wurde heute am 23.02.2018 feierlich eingeweiht. Dazu luden unter anderem Bezirkstagspräsident Richard Bartsch und Otto Körner, Direktor der Lehranstalten, ein.
Die in nur 10 Monaten errichtete Energiehalle gehört zum 1. Bauabschnitt, der gesamte Bau des Fachzentrums wird 16,8 Millionen Euro Kosten; 1,6 Millionen waren für die neue Energiehalle veranschlagt. Auf 700 qm  sind Lehrwerkstätten und Vorführbereiche zum Thema Energie untergebracht.

12.02.2018

German Design Award für das Projekt „Wohnhaus am Gries“

Am Freitag, 09.02.2018 fand in Frankfurt die Preisverleihung des German Design Awards 2018 statt.
Unser Vorstandsvorsitzender Thomas Eckert
war vor Ort, um sich die Auszeichnung für das Projekt „Wohnhaus am Gries“, in der Kategorie „Excellent Communications Design Architecture“ persönlich abzuholen.

» Link zum Projekt auf der Webseite des „German Design Awards“

09.02.2018

Anerkennung beim Realisierungswettbewerb „Angerinsel“ Nittenau

Beim VgV-Verfahren mit integriertem städtebaulichem und hochbaulichen Realisierungswettbewerb für die städtebauliche Entwicklung der Angerinsel und Neubau „Haus des Flusses“ ehielt unser Büro eine Anerkennung. Es wurden neben uns 15 Teilnehmer zum Verfahren geladen. Die Jury vergab schlussendlich keinen ersten Preis.
Auszug aus dem Urteil des Preisgerichtes:
Städtebauliche und freiräumliche Qualität
Die Lage des Haus d. Flusses wird positiv bewertet, da eine direkte Anbindung durch den vorhandenen Steg an das Zentrum des Ortes ermöglicht wird. Negativ wird beurteilt, dass eine Blickbeziehung zum Haus des Flusses von der Hauptverkehrsachse nicht wahrnehmbar ist. Die städtebauliche Struktur der Gesamtbebauung nimmt nicht die Form der Insel auf und auch eine Durchlässigkeit der Bebauung zum Haus des Flusses ist nur eingeschränkt möglich. Das Haus des Flusses fügt sich in die Topographie der Insel ein und öffnet sich mit hoher Aufenthaltsqualität hin zum Fluss. Negativ wird beurteilt, dass die Wohnbebauung weder in Höhe noch in Platzierung und Ausformung eine städtebauliche Gesamtqualität der Inselbebauung erwarten lässt. Insgesamt wird dadurch das Gesamtkonzept abgewertet.
Der Verteidigungsweg ist gleichzeitig Erschließungsstraße und damit ist ein sehr geringer Flächenverbrauch gegeben. Der restliche Freiraum wirkt ungegliedert und schafft keine Orte mit hoher Aufenthaltsqualität. Wobei der Inselrundweg positiv gewertet wird.

Architektonische und gestalterische Qualität
Das Haus des Flusses trägt mit seiner expressiven Architektur zur Identität des Ortes bei und spiegelt das Selbstbewusstsein der Stadt Nittenau wieder. Die Beziehung Gebäude zum Fluss ist gut erlebbar und mit großen Glasflächen wird eine sehr gute transparente Sichtbeziehung zum Fluss hergestellt.

Funktionales Konzept, innere und äußere Raumqualität
Der Eingang zum Haus des Flusses ist an der richtigen Stelle gewählt. Der Abgang zu den Räumen auf Flussebene wird positiv bewertet. Die innere Erschließung ist ungünstig, ein langes, schmales Foyer und enge Erschließungsgänge nehmen der großzügigen Architektursprache erheblich von der Wirkung.
Die Begehbarkeit der Dachlandschaft wird positiv gesehen. Sie schafft einen schönen Panoramablick über Ort und Fluss.
Erfüllung des Raumprogramms Das Raumprogramm ist erfüllt.

Ökologie/ Nachhaltigkeit / Umgang mit dem Fluss inkl. Hochwasserschutz
Das Dachgeschosses wird begrünt und als positiv beurteilt. Wobei der öffentliche Grünanteil unter dem Durchschnitt der Arbeiten liegt.
Der Hochwasserschutz ist gewährleistet.

Wirtschaftlichkeit
Angesichts der komplizierten Bauform und des hohen Bauvolumens ist mit erhöhten Bau- und Unterhaltskosten zu rechnen.

30.01.2018

Grundsteinlegung für modernen Bürobau bei Continental

Die Grundsteinlegung für den 2. Bauabschnitt des Bürogebäudes für Continental Automotive am Standort Regensburg fand am 31.1.2018 statt. Zu den Gästen gehörten unter anderem Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Landrätin Tanja Schweiger, Continental Standortleiter Thomas Ebenhöch, Vorstand Helmut Matschi, die Vorstände der Dömges Architekten AG Eric Frisch als verantwortlicher Projektleiter, Thomas Eckert und Robert Fischer. Als führendes Hightech- Unternehmen ließ es sich der Bauherr nicht nehmen, die Zeitkapsel mit einer Drohne an den Bestimmungsort zu transportieren.
Die Fertigstellung des Neubaus mit 26.000 qm ist Mitte 2019.

» Pressemitteilung der Continental AG zur Grundsteinlegung

» zum Projekt

17.01.2018

Dömges-Skiwochenende in Kühtai/Tirol

Unser alljährliches Ski- und Schneewochenende führte diesmal vom 12. bis 14.01.2018 ins wunderschöne  und winterliche Kühtai/Tirol.
23 Mitarbeiter genossen die drei Tage bei strahlendem Sonnenschein und besten Schneeverhältnissen mit Ski- und Snowboardfahren.

20.12.2017

3. Platz beim städtebaulichen Realisierungswettbewerb „Konversion Darmstadt“

Wir gewinnen den dritten Preis beim europaweiten städtebaulichen Realisierungswettbewerb „Konversion Darmstadt Süd“.
Auszug aus dem Preisgerichtsprotokoll:

Städtebauliche Gesamtidee, gestalterische und räumliche Gesamtkonzeption
Die Verfasser schlagen eine strenge städtebauliche Figur vor, bestehend aus zwei Teilquartieren, die sich am zentralen Platz überschneiden. Dort werden die denkmalgeschützten Gebäude erhalten und auch die Haltestelle der Tram angeordnet. Durch Erhalt von 4 weiteren Bestandsgebäuden mit einer ergänzenden Bebauung besteht eine Nord-Süd angeordnete Reihenfolge mit öffentliche und gemeinschaftlichen Angeboten wie z.B. Gemeinschaftsgärten, Waldspielplatz, Mobilitätszentrale und Gastronomie.
Die Baukörper werden in einer ausgesprochen kompakt ausgebildeten Hofstruktur aus aufgelösten Blöcken und kurzen Zeilen angeordnet. Es werden zwei Kitas vorgeschlagen, der südliche Standort liegt recht peripher. Der Nahversorger wird hingegen zentral im denkmalgeschützten Ensemble gedeckt.
Der hohe Verdichtungsgrad bietet die Möglichkeit zum Angebot von großzügigen, offenen Übergangsbereichen zwischen Bebauung und Waldrand. Hier besteht die Möglichkeit, die fehlenden Artenschutzflächen nachzuweisen. Nicht genutzt bleibt der Bereich südlich der Cooperstraße. Allerdings verhindert der Vorschlag, hier Wald- und Heideflächen zu entwickeln, eine spätere bauliche Nutzung.
Die Straßenbahngleise bleiben in der vorgesehenen Lage. Die MIV-Erschließung erfolgt von Westen und Norden, nach Süden wird das neue Quartier über eine Geh- und Radwegeverbindung angeschlossen. Das Verkehrskonzept sieht zwar keine durchgängige Befahrbarkeit des Quartiers in Nord-Süd-Richtung vor, jedoch muss befürchtet werden, dass durch die Andienungsflächen und Stellplätze auf dem zentralen Platz Schleichverkehre provoziert werden. Kritisch gesehen wird der Vorschlag, den ruhenden Verkehr in zahlreichen Tiefgaragen unterzubringen. Um eine verbesserte Wirtschaftlichkeit zu erreichen, muss das Konzept im Hinblick auf die Realisierbarkeit von oberirdischen, dezentralen Garagen überprüft werden.

Ökologie und Energiekonzept
Die Bestandsbäume werden weitgehend erhalten. Die dargestellten artenschutzrechtlichen Flächen sind unterdimensioniert, es sind jedoch ausreichende Freiflächen vorhanden, um diesen Mangel zu kompensieren. Ausgeprägte Frischluftschneisen werden nicht angeboten, jedoch werden durchgehende, in Ost-West-Richtung ausgerichtete Straßenräume vorgesehen, die diese Funktion übernehmen können.

26.11.2017

Sporthalle in Altdorf eingeweiht

Am 24.11.2017 wurde die von der Dömges AG geplante Dreifachsporthalle in Altdorf feierlich eingeweiht.
Insgesamt wurden 7,5 Mio. Euro in den Neubau mit modernster und energiesparender Technik investiert.
Seit November ist die Halle fertig, nun wurde sie offiziell eingeweiht.

» Artikel in der Bayerischen Staatszeitung vom 23.03.2018

» Drohnenflug über die Sporthalle während der zweijährigen Bauzeit

20.10.2017

Dömges Architekten AG erhält German Design Award 2018

Das Wohnhaus „Am Gries" in Regensburg erhält den renommierten German Design Award, der zu den anerkanntesten Design-Wettbewerben weltweit zählt.
Die international besetzte Experten-Jury hat die Auszeichnung „Winner" in der Kategorie Architektur vergeben.
Die Preisverleihung findet am 9. Februar 2018 in Frankfurt statt.

» zum Projekt

19.10.2017

Dömges Architekten AG gewinnt Realisierungswettbewerb zur Neuordnung und Bebauung des Areals Wittelsbacherstraße 7 in Regensburg

Bestimmend für die städtebauliche Anordnung innerhalb der neuen Wohnanlage sind die Gegensätze auf dem Baugrundstück. Zum einen die hoch frequentierte Wittelsbacherstraße im Osten und im Westen dagegen der Blick auf den idyllischen Dörnbergpark.
Entlang der Wittelsbacherstraße, wird konsequent die charakteristische Straßenbebauung konsequent ergänzt, um die Einfassung des Straßenraums fortzuführen. Hier entstehen drei neue identische Wohngebäude, welche sich in ihrer Proportion an der umgebenden historischen Villenbebauung orientieren.
Im rückseitigen Grundstücksbereich bilden die drei neuen Pavillons mit der umgebenden kleinteiligen Bebauung ein harmonisches Ensemble im Übergang zum Dörnbergpark. Die kubischen kleinen Wohnhäuser verleihen das Gefühl des hochwertigen Wohnens in exklusiver Lage - dem grünen Garten - und wahren trotz allem einen angemessenen Abstand zum Park.

06.10.2017

Wechsel im Vorstand

Seit 1. Oktober 2017 hat Thomas Eckert den Vorsitz im Vorstand der Dömges Architekten AG.
Er übernimmt die Position von Robert Fischer, der damit den ersten Schritt im Führungswechsel des Unternehmens einleitet.
Robert Fischer bleibt weiterhin Vorstand in der Dömges Architekten AG.

31.07.2017

Anerkennung beim städtebaulichen Wettbewerb „Gestalterische Aufwertung
des Ortszentrums von Fürstenzell“

Die Dömges Architekten AG erhält Anerkennung beim offenem städtebaulichen Wettbewerb zur Gestalterische Aufwertung des Ortszentrums von Fürstenzell. In Zusammenarbeit mit Wamsler - Rohloff - Wirzmüller, FreiRaumArchitekten.

Erläuterung des Preisgerichts:
Der Verfasser schlägt einen Platz zwischen Einmündung Holzbacher/Griesbacher Str. bis zum Kirchenweg vor. Eine Grünfläche vor der Klostermauer markiert aus Richtung Passsau kommend den Auftakt. Die übrigen Bereiche der Passauer Str. / Griesbacher Str. / Holzbacher Str. werden ohne großes Aufsehen gelöst. Zu diesen übrigen Bereichen und Vorplätzen werden keine detaillierten Aussagen getroffen.

Die Sichtachse von der Passauer Straße wird über den Obstgarten hinaus verlängert. Die Südverlagerung der Passauer Str. ermöglicht die Engstelle „Steinleitner“ aufzuweiten. Der Erhalt von Gebäude Marktplatz 15 mit Verbesserung der Stellplatzsituation im rückwärtigen Bereich wird begrüßt. Der Erhalt/ die Schaffung von Behindertenstellplätzen im Bereich der Ärztehäuser wird positiv bewertet. Der Marktplatz als Gesamtfläche bietet Raum für die Nutzung als Wochenmarkt, die Stellung der Bäume wäre in der weiteren Bearbeitung zu überdenken. Der Marktbrunnen in seiner Form und Gestaltung ist zu hinterfragen bzw. definierter darzustellen. Die attraktive Aufenthaltsqualität am Marktplatz ist zu begrüßen. Begrüßt wird ebenfalls der Materialwechsel der Fahrbahn im Bereich des Marktplatzes. Der Verfasser schlägt hier Ortbeton anstelle von Asphalt vor. Beide Bäche werden erlebbar: Mühlbach mit vollständiger Öffnung an der „Schlecker-Kreuzung“ durch Materialwechsel und Verschwenkung der Straße. Am Zeller Bach schlägt der Verfasser eine Uferabtreppung mittels Sitzstufen vor. Begrüßenswert ist die Vergrößerung des Stellplatzangebots im Bereich des Friedhofs.

Die Aufnahme der unterschiedlichen Höhen und der Topografie in den Kreuzungsbereichen erfolgt mittels blockartigen Sitzblöcken. Die kompakte Situation der Bushaltestelle ist zu begrüßen. Es gibt eine organisierte Aufteilung der Gesamtfläche in Aufenthalt/ Gastronomie (am Marktplatz), Verkehr/ÖPNV (vor VR-Bank) und Ruhe (Klostermauer) Der Erhalt der Grünfläche vor der Klostermauer erfolgt ohne aufwändige Umgestaltung bzw. Eingriffe. Die vor der VR-Bank entfallenden Stellplätze werden zum Teil durch Umlegung an die Durchfahrt Torbogen/Marienplatz kompensiert.

26.07.2017

1. Platz beim Wettbewerb „Studentenwohnheim Maxtormauer Nürnberg“ für unser Büro

DÖMGES ARCHITEKTEN gewinnen den eingeladenen Realisierungswettbewerb für den Neubau von Studentenappartements an der Maxtormauer 50 - 52 in Nürnberg.

17.07.2017

REWAG-Firmenlauf 2017

Am 12.07.2017 fand der alljährliche REWAG-Firmenlauf statt.
Wir waren wieder mit unserem Dömges-Team dabei!
Maria Eigenstetter erreichte einen hervorragenden 28.Platz über die 6,8 km von insgesamt 607 Teilnehmerinnen.


» Mehr Informationen

Unsere Firmenlaufgruppe, von links: Astrid Metz, Katharina Schwarz, Andreas Platsch, Sonja Eder, Martina Stubenhofer, Maria Eigenstetter, Alexander Krell, Martin Seifert und Romy Stahlmann

01.07.2017

„Stadtbahn als Motor der Stadtentwicklung“

Am 20.06. fand im Degginger der Vortrag von Dömges Vorstand Eric Frisch: „Stadtbahn als Motor der Stadtentwicklung“ Französische Beispiele Montpellier und Besançon, im Rahmen der Vortragsreihe des Architekturkreises Regensburg, reges Interesse bei den zahlreichen Besuchern der Veranstaltung.

31.05.2017

Campusfest der OTH Regensburg, Dömges AG als Sponsor dabei

Am 31.05.2017 fand das Campusfest der OTH Regensburg statt, wir sponsorten die Hauptbühne der diesjährigen Veranstaltung und waren auch mit einem Infostand vor Ort.

» Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung vom 31.05.2017

11.04.2017

Spatenstich für die Landwirtschaftliche Lehranstalten Triesdorf

Der Bau des Fachzentrums für Energie und Landtechnik hat offiziell begonnen.
Am 03.04.2017 fand der feierliche Spatenstich zum Bau des Fachzentrums für Energie- und Landtechnik in Triesdorf-Weidenbach statt.
Der Bau der Energiehalle gehört zum 1. Bauabschnitt, der gesamte Bau des Fachzentrums wird 16,8 Millionen Euro Kosten; 1,6 Millionen sind für die neue Energiehalle veranschlagt. In der Energiehalle werden Lehrwerkstätten und Vorführbereiche zum Thema Energie untergebracht.

(Bild oben: v.l.): Bezirkstagspräsident Richard Bartsch, Beauftragter des Bezirks für Triesdorf Alexander Küßwetter, Otto Körner Direktor, Leiter der Landmaschinenschule Norbert Bleisteiner, Direktor der Bezirksverwaltung Bernhard Amend, Stellvertr. Leitung des Liegenschaftsreferats Silke Walper-Reinhold, Vorstand der Dömges Architekten AG Thomas Eckert.

18.03.2017

Thomas Eckert wurde erneut zum
1. stellvertretenden Vorstand des BDA Kreisverbandes Niederbayern-Oberpfalz gewählt

Die Mitgliederversammlung des BDA Kreisverbandes Niederbayern-Oberpfalz hat am 31.03.2017 den bisherigen Vorsitzenden, Jakob Oberpriller, einstimmig im Amt bestätigt.
Auch Dömges Vorstand Thomas Eckert wurde erneut zum 1. Stellvertreter gewählt.

Foto rechts: Mitglieder des Aufnahmeausschusses mit Landesvorsitzender Lydia Haack
v.l.n.r. T. Neumeister, M. J. Köstlbacher, J. Berschneider, T.  Eckert, J. Oberpriller, L. Haack, M. Kühnlein (jun.), R. Fischer, A. Juretzka,  J. Wienbreyer, M. Leid

01.03.2017

Christoph Thaller ergänzt seit März 2017 die Dömges Geschäftsführung

Seit 01. März 2017 verstärkt Herr Christoph Thaller als Assoziierter die fünfköpfige Führungsebene der Dömges Architekten AG. Herr Thaller ergänzt, als langjähriger Projektleiter unseres Hauses, nun die Geschäftsführung.
Wir sind sicher, dass wir in der neuen Führungskonstellation unsere Bauherrn und Geschäftspartner noch besser mit unseren Leistungen bedienen können, für die Zukunft unseres Büros eine richtige Weichenstellung getroffen haben und freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit mit Ihnen.

07.11.2016

3. Preis für unser Büro beim Wettbewerb
Justizzentrum Schweinfurt –
„Ein Ort im Dienst der Bürger
demokratisch, einladend, transparent“

Beurteilung des Preisgerichtes:

Städtebau
Der neue Justizpalast von Schweinfurt und dessen Region etabliert eine neue Beziehung zwischen den Bürgern und der Justiz. Das geplante Ensemble gibt sich demokratisch, einladend, transparent: eine Ort im Dienst der Bürger.
Es ermöglicht einen neuen, angemessenen Haupteingang am Schillerplatz zwischen dem ehemaligen Rentamt und dem alten Justizpalast zu definieren. Neubau und Altbau ergänzen sich in gegenseitigem Respekt und bilden gemeinsam ein kompaktes Justizzentrum.

Architektur
Der alte Justizpalast und das ehemalige Rentamt sind beide repräsentative und massive Baukörper. Der Neubau muss ebenso repräsentativ erscheinen und gleichzeitig Massivität und Transparenz vereinen Ziel ist es eine Architektursprache zu finden, die das Bild eines homogenen und schlüssigen Ensembles mit hohem Wiedererkennungswert vermittelt. Auf eine plakative Differenzierung oder einen Bruch im Erscheinungsbild oder in der Materialität zwischen den vertikal und den horizontal Baukörper wird daher bewusst verzichtet.
Die Differenzierung erfolgt vielmehr subtil durch die Lesbarkeit der unterschiedlichen Geschosshöhen, die Höhenstaffelungen und die unterschiedliche Tiefenwirkung der Fassaden, ohne dass die Kraft der Baukörper geschwächt wird. Die Fassade betont in ihrer Tiefe die Körperhaftigkeit der Gebäude zu den umgebenden Straßenräumen.
Die in einem hellen, warmen Grau durchfärbten vertikalen Betonpfeiler werden vor die nach innen versetzten Geschossbänder gleicher Materialität und Farbigkeit gesetzt.
Die Sprache der unteren Fassade ist reduziert - ein Spiel zwischen Transparenz und Massivität. Die Fassade der Laterne verfolgt grundsätzlich dasselbe Prinzip.
Die Abstände zwischen den vertikalen Betonpfeilern sind jedoch größer und ergeben zusammen mit dunklen Holzpaneelen und den Glaselementen der Fassade einen anderen Rhythmus.

Materialität
Die Materialität folgt im Inneren des Gebäudes dem gleichen Prinzip. Das Ziel ist es helle und freundliche Räume zu gestalten. Die Betonpfeiler zeigen sich auch nach innen und geben der öffentlichen Erschließung ein Rhythmus.
Alle gewählten Materialien werden mit der Zeit eine schöne Patina bekommen, so dass sich der Neubau mit dem alten Justizpalast vereinigt.

04.11.2016

Anerkennung beim städtebaulichen Wettbewerb „Neugestaltung des Hindenburgareals in Ulm“

Die Dömges Architekten AG erhält Anerkennung beim offenem städtebaulichen Wettbewerb zur Neugestaltung des Hindenburgareals in Ulm.

Die städtebauliche Grundidee basiert auf einer kompakten Blockstruktur, die sich ausgehend von den bestehenden Mannschaftsgebäuden im Osten entwickelt und dem Quartier einen urbanen Charakter verleiht. Durch Drehen, Verschieben und Transformieren der einzelnen Blöcke, entstehen unterschiedlich dimensionierte Freiräume mit stadträumlichen Qualitäten.
Die Situierung der Gebäude bildet eine stabile Grundstruktur für einen Stadtteil mit hoher eigener Identität. Insgesamt sind Wohnflächen in einer Größenordnung von etwa 96.000 m² BGF und Gewerbeflächen von ca. 12.000 m² BGF vorgesehen. Durch die  städtebauliche Robustheit werden eine flexible Ausgestaltung der einzelnen Blöcke und  zugleich  eine nachhaltige räumliche wie funktionale Qualität des Quartiers sichergestellt.

27.10.2016

Landratsamt Kelheim Fertigstellung
und feierliche Einweihung

Das Architektenteam der Büros Dömges Architekten AG und Raith Architekten
GmbH hat vor vier Jahren das europaweit ausgeschriebene Verfahren für die
Planungsleistungen des neuen Landratsamts Kelheim gewonnen.
Nach einer Bauzeit von zweieinhalb Jahren wurde das Gebäude Ende Oktober
nun feierlich eröffnet.   

Bild  2 von links: Norbert Raith, Thomas Eckert,
scheidender Landrat Dr. Hubert Faltermeier,
neuer Landrat Martin Neumeyer
Fotos: Dömges Architekten AG

» Artikel MZ vom 25.10.2016
» Artikel Donaukurier vom 24.10.2016

25.07.2016

Spatenstich für NAWAREUM in Straubing
Dömges Architekten AG baut bundesweites Vorzeigeprojekt für nachwachsende Rohstoffe

Der Freistaat Bayern errichtet in Straubing ein Informations- und Beratungszentrum für erneuerbare Energien und nachwachsende Rohstoffe in einer bundesweit bislang einzigartigen Form, für das die Dömges Architekten AG nach einer konstruktiven Planungsphase nun die Ausführung verantwortet. Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner starteten heute mit dem ersten Spatenstich die Bauarbeiten. Das Gebäude selbst wird als Vorbild zum Thema Nachhaltigkeit in Holzbauweise mit Passivhausstandard erstellt. Freistehende Holzstämme als zentrales Gestaltungselement entlang der Glasfassade im Süden und Osten zeigen symbolisch den Wald als Rohstofflieferanten, der zum Eingang hin durchschritten werden muss.

Im Innern wirkt der Ausstellungsbereich mit mehrgeschossigen Lufträumen großzügig und lässt Raum für variable Installationen. Zentrales Element ist eine begehbare Skulptur über drei Geschosse, die über das Dach hinausragt und ausschließlich den Klimawandel thematisiert. Dauer- und Sonderausstellungen auf allen Etagen sollen die Besucher zu weiteren Themen umfassend informieren und beraten. Auch das Gebäude selbst wird mit seiner Baukonstruktion und Gebäudetechnik Teil der Ausstellung sein. Die Eröffnung des 25-Millionen-Projektes ist Anfang 2020 geplant.

(Bild oben: v.l.): Ausstellungsarchitekt Philip Peterson, Landrat Josef Laumer, Norbert Sterl, Leiter Hochbau beim Staatlichen Bauamt Passau, MdL Hans Ritt, MdL Josef Zellmeier, Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner, der Leiter des TFZ, Dr. Bernhard Widmann, Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, der Straubinger Oberbürgermeister Markus Pannermayr sowie der Vorstand der Dömges Architekten AG, Thomas Eckert.

» Beitrag zum Spatenstich bei TVA
» zum Projekt 

11.05.2016

Girls´Day bei Dömges Architekten!

Zum diesjährigen Mädchen – Zukunftstag haben wir uns für unsere fünf Teilnehmerinnen spannende Aufgaben rund um das Thema Architektur und Städtebauplanung einfallen lassen.

Bei unserer praxisorientierten Aufgabe durften die Mädchen ein innerstädtisches Wohngebiet in Regensburg mit Hilfe von maßstabsgetreuen Häuschen beplanen und konnten so einen Einblick in die Welt der Städtebauplanung werfen.

Auch der Bereich Statik in der Architektur wurde anschaulich vermittelt: Aus Nudeln durfte eine Brücke errichtet werden, die das Gewicht von 5kg halten sollte.
Ein kurzer Vortrag zum Thema „Wie werde ich Architektin/ Städtebauplanerin“ sowie die zeichnerische Planung eines Wohnungsgrundrisses rundeten das vierstündige Programm ab.

» Informationen rund um den Girls´Day

Stellen Sie sich Ihr individuelles Projekt-Portfolio aus unseren verschiedenen Objekten selbst zusammen und laden es anschliessend als PDF herunter.